Günther Burbach
Günther Burbach ist Schlosser und Schweißer und hat anschließend eine Ausbildung zum Informatikkaufmann gemacht. Nach Jahren im Stahlbau arbeitete Burbach dann als Informatikkaufmann unter anderem bei der Telekom. Er schreibt unter anderem für den Lokalkompass der Funke-Mediengruppe.


Johann Wadephul stand in einer unterirdischen Zivilschutzanlage in Helsinki und zeigte sich beeindruckt. In Finnlands Hauptstadt gibt es Schutzräume für rund 900.000 Menschen, deutlich mehr, als Helsinki Einwohner hat. Deutschland müsse daraus lernen, erklärte der Außenminister. „Ich glaube, wir müssen einfach komplett umdenken.“ Wadephul besichtigte außerdem die mehr als 1.300 Kilometer ...weiterlesen

Der Kontrast liegt nicht darin, dass China boomt und Deutschland untergeht, dafür sind die chinesischen Zahlen selbst zu gedämpft: Das Wachstumsziel für 2026 liegt mit 4,5 bis 5,0 Prozent so niedrig wie nie zuvor, und die Regierung in Peking versucht seit Jahren vergeblich, die hohe Sparquote der privaten Haushalte in Konsum ...weiterlesen

An einem Tag, der ursprünglich aus dem Protest gegen Ausgrenzung entstanden ist, wird eine demokratische Partei von einem Demonstrationszug ausgeschlossen. Der Vorgang wirkt zunächst wie eine Randnotiz der Berliner Politik. Doch er erzählt viel über den Zustand unserer gesellschaftlichen Debatten. Der Christopher Street Day entstand nicht aus dem Wunsch nach Konformität. ...weiterlesen

Es gibt Niederlagen, die man wegmoderieren kann. Und es gibt Niederlagen, die etwas über den tatsächlichen Zustand eines Landes verraten. Die Abstimmung in der Generalversammlung der Vereinten Nationen gehört zur zweiten Kategorie. Deutschland wollte zurück in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Deutschland wollte mitreden, gestalten, Verantwortung übernehmen. Deutschland wollte erneut einen ...weiterlesen

Kurz nach Mitternacht sitzt ein Mann in Mukran am offenen Fenster und schaut auf die Anzeige seines Messgerätes. Draußen liegt der Hafen fast unsichtbar in der Dunkelheit. Kein Wind. Keine Stimmen. Nur dieses dumpfe, tiefe Brummen, das seit Monaten über die Häuser zieht. Er drückt auf „Speichern“. Wieder einmal. Auf dem ...weiterlesen

Gerhard Schröder genügt inzwischen oft schon als Name, um politische Reflexe auszulösen. Kaum eine andere Figur der deutschen Nachkriegspolitik steht derzeit derart symbolisch für den Bruch zwischen der alten Ostpolitik und der neuen geopolitischen Konfrontation. Für die einen ist der ehemalige Bundeskanzler ein Relikt einer gescheiterten Russlandpolitik, für die anderen einer ...weiterlesen

Denn während die Politik über Centbeträge spricht, hat sich im Hintergrund ein System etabliert, in dem der Staat strukturell von steigenden Preisen profitiert. Der Mechanismus ist simpel: Die Mehrwertsteuer steigt automatisch mit dem Preis. Je teurer Energie, Lebensmittel oder Dienstleistungen werden, desto höher fallen die Einnahmen aus, ohne dass darüber politisch ...weiterlesen

Während diplomatische Formulierungen von „Waffenruhe“ und „Deeskalation“ sprechen, verschieben sich gleichzeitig globale Strukturen, die weit über den aktuellen Konflikt hinausreichen. Lieferketten werden neu organisiert, Handelswege verlängert, Risiken neu bewertet. Was offiziell als temporäre Krise beschrieben wird, wirkt in der Praxis wie ein Katalysator für Entwicklungen, die längst begonnen haben. Ein Blick ...weiterlesen

Eine der folgenreichsten Entscheidungen war die energiepolitische Kehrtwende nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011. Innerhalb weniger Monate beschloss die damalige Bundesregierung unter Angela Merkel den beschleunigten Ausstieg aus der Kernenergie. Acht ältere Reaktoren wurden sofort stillgelegt, die restlichen sollten in den folgenden Jahren folgen. Deutschland entschied sich damit als ...weiterlesen

Deutschland ist eine Exportnation. Sein wirtschaftlicher Erfolg beruht nicht auf Rohstoffreichtum oder militärischer Dominanz, sondern auf industrieller Leistungsfähigkeit und globaler Nachfrage. China ist in diesem Gefüge kein Nebenschauplatz, sondern einer der zentralen Absatzmärkte. Maschinenbau, Automobilindustrie, Chemie, Luftfahrt, in all diesen Bereichen spielt der chinesische Markt eine erhebliche Rolle. Diese wirtschaftliche Verflechtung ...weiterlesen

Günther Burbach
Günther Burbach ist Schlosser und Schweißer und hat anschließend eine Ausbildung zum Informatikkaufmann gemacht. Nach Jahren im Stahlbau arbeitete Burbach dann als Informatikkaufmann unter anderem bei der Telekom. Er schreibt unter anderem für den Lokalkompass der Funke-Mediengruppe.

Johann Wadephul stand in einer unterirdischen Zivilschutzanlage in Helsinki und zeigte sich beeindruckt. In Finnlands Hauptstadt gibt es Schutzräume für rund 900.000 Menschen, deutlich mehr, als Helsinki Einwohner hat. Deutschland müsse daraus lernen, erklärte der Außenminister. „Ich glaube, wir müssen einfach komplett umdenken.“ Wadephul besichtigte außerdem die mehr als 1.300 Kilometer ...weiterlesen

Der Kontrast liegt nicht darin, dass China boomt und Deutschland untergeht, dafür sind die chinesischen Zahlen selbst zu gedämpft: Das Wachstumsziel für 2026 liegt mit 4,5 bis 5,0 Prozent so niedrig wie nie zuvor, und die Regierung in Peking versucht seit Jahren vergeblich, die hohe Sparquote der privaten Haushalte in Konsum ...weiterlesen

An einem Tag, der ursprünglich aus dem Protest gegen Ausgrenzung entstanden ist, wird eine demokratische Partei von einem Demonstrationszug ausgeschlossen. Der Vorgang wirkt zunächst wie eine Randnotiz der Berliner Politik. Doch er erzählt viel über den Zustand unserer gesellschaftlichen Debatten. Der Christopher Street Day entstand nicht aus dem Wunsch nach Konformität. ...weiterlesen

Es gibt Niederlagen, die man wegmoderieren kann. Und es gibt Niederlagen, die etwas über den tatsächlichen Zustand eines Landes verraten. Die Abstimmung in der Generalversammlung der Vereinten Nationen gehört zur zweiten Kategorie. Deutschland wollte zurück in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Deutschland wollte mitreden, gestalten, Verantwortung übernehmen. Deutschland wollte erneut einen ...weiterlesen

Kurz nach Mitternacht sitzt ein Mann in Mukran am offenen Fenster und schaut auf die Anzeige seines Messgerätes. Draußen liegt der Hafen fast unsichtbar in der Dunkelheit. Kein Wind. Keine Stimmen. Nur dieses dumpfe, tiefe Brummen, das seit Monaten über die Häuser zieht. Er drückt auf „Speichern“. Wieder einmal. Auf dem ...weiterlesen

Gerhard Schröder genügt inzwischen oft schon als Name, um politische Reflexe auszulösen. Kaum eine andere Figur der deutschen Nachkriegspolitik steht derzeit derart symbolisch für den Bruch zwischen der alten Ostpolitik und der neuen geopolitischen Konfrontation. Für die einen ist der ehemalige Bundeskanzler ein Relikt einer gescheiterten Russlandpolitik, für die anderen einer ...weiterlesen

Denn während die Politik über Centbeträge spricht, hat sich im Hintergrund ein System etabliert, in dem der Staat strukturell von steigenden Preisen profitiert. Der Mechanismus ist simpel: Die Mehrwertsteuer steigt automatisch mit dem Preis. Je teurer Energie, Lebensmittel oder Dienstleistungen werden, desto höher fallen die Einnahmen aus, ohne dass darüber politisch ...weiterlesen

Während diplomatische Formulierungen von „Waffenruhe“ und „Deeskalation“ sprechen, verschieben sich gleichzeitig globale Strukturen, die weit über den aktuellen Konflikt hinausreichen. Lieferketten werden neu organisiert, Handelswege verlängert, Risiken neu bewertet. Was offiziell als temporäre Krise beschrieben wird, wirkt in der Praxis wie ein Katalysator für Entwicklungen, die längst begonnen haben. Ein Blick ...weiterlesen

Eine der folgenreichsten Entscheidungen war die energiepolitische Kehrtwende nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011. Innerhalb weniger Monate beschloss die damalige Bundesregierung unter Angela Merkel den beschleunigten Ausstieg aus der Kernenergie. Acht ältere Reaktoren wurden sofort stillgelegt, die restlichen sollten in den folgenden Jahren folgen. Deutschland entschied sich damit als ...weiterlesen

Deutschland ist eine Exportnation. Sein wirtschaftlicher Erfolg beruht nicht auf Rohstoffreichtum oder militärischer Dominanz, sondern auf industrieller Leistungsfähigkeit und globaler Nachfrage. China ist in diesem Gefüge kein Nebenschauplatz, sondern einer der zentralen Absatzmärkte. Maschinenbau, Automobilindustrie, Chemie, Luftfahrt, in all diesen Bereichen spielt der chinesische Markt eine erhebliche Rolle. Diese wirtschaftliche Verflechtung ...weiterlesen


